Gemütlich durch die Straßen spazieren und sich an den glänzenden Lichtern erfreuen – das ist die Weihnachtszeit. Doch das Erfreuen kostet die Besitzer der Lichterketten und beleuchteten Kamine hartes Geld. Nicht die Anschaffung ist gemeint, sondern der Stromverbrauch. Dem Institut für Energiedienstleistungen (ifed) nach verbrauchen nur zwei Lichterketten und ein Schlauch während der Weihnachtszeit bis zu 55€ Strom – dies entspricht dem ca. Fünffachen des Anschaffungspreises und kann damit zu einer teuren Überraschung des vermeintlichen Schnäppchens führen.
Dabei ist es nicht schwierig, schon beim Einkauf diese Probleme zu umgehen und auf energiesparende Weihnachtsbeleuchtung zu achten: zum einen bietet es sich an, mittels Zeitschaltuhren den Strombedarf insofern zu regulieren, als die stimmungsvollen Lämpchen nicht bis tief in die Nacht leuchten müssen, sondern zu einem festgelegten Zeitpunkt ausgeschaltet werden; zum anderen ist es möglich durch den Einkauf von Leuchtdioden-Ketten (kurz: LED-Ketten) fast 90% der Energie zu sparen und dadurch gleichzeitig die Umwelt zu schonen. Während bei konventionellen Lichterketten, die mit Glühlampen betrieben werden, der größte Teil der Energie in Wärme abstrahlt, imitieren LEDs das normale Licht, erzielen dadurch aber etwas schwächere Ergebnisse in der Lichtausstrahlung, indem das ausgestrahlte Licht, besonders bei günstigen Fabrikaten, etwas kühler wirkt.
Hier ist also auf Qualität bei der Auswahl der energiesparenden Weihnachtsbeleuchtung zu achten, damit auch weiterhin in der schönsten Zeit des Jahres die Lichter in den Fenstern glänzen.












